Grundlagen
Bodenrichtwert einfach erklärt
Von Redaktion hausbewertung.de Veröffentlicht: 2 Min. Lesezeit
KI-gestützt erstellt, redaktionell geprüft
Der Bodenrichtwert ist die amtliche Ausgangsgröße für den Wert Ihres Grundstücks. Was er genau aussagt, wo Sie ihn kostenlos finden und wo seine Grenzen liegen.
Was der Bodenrichtwert ist
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert des Bodens, angegeben in Euro je Quadratmeter Grundstücksfläche. Er gilt jeweils für eine Bodenrichtwertzone — ein Gebiet, dessen Grundstücke in Lage und Nutzung weitgehend übereinstimmen.
Ermittelt wird er von den unabhängigen Gutachterausschüssen aus den tatsächlich beurkundeten Kaufpreisen ihrer Region (§ 196 Baugesetzbuch), mindestens zum Ende jedes zweiten Kalenderjahres; viele Bundesländer aktualisieren jährlich. Der Wert bezieht sich stets auf ein unbebautes Grundstück mit den zonentypischen Merkmalen.
Wo Sie ihn kostenlos einsehen
Die Bodenrichtwerte der Bundesländer bündelt das länderübergreifende Portal BORIS-D: Dort lassen sich die Werte für die meisten Regionen kostenlos auf einer Karte abrufen. Daneben betreiben viele Länder eigene Geoportale, und der örtliche Gutachterausschuss erteilt Auskünfte aus seiner Kaufpreissammlung.
Alle Portale sind amtliche Angebote der Länder; die Einsicht ist überall kostenlos möglich. Die Links führen direkt zur jeweils zuständigen Stelle.
So fließt er in die Bewertung ein
In der Wertermittlung ist der Bodenrichtwert die Ausgangsgröße für den Bodenwert: Er wird an die Merkmale des konkreten Grundstücks angepasst — etwa Größe, Zuschnitt, Erschließung und das zulässige Maß der Bebauung. Zusammen mit dem Wert des Gebäudes ergibt sich daraus der Gesamtwert, wie ihn die normierten Verfahren der Wertermittlung vorsehen.
Richtwert und tatsächlicher Grundstückswert
Als Durchschnittswert einer ganzen Zone ist der Bodenrichtwert eine Orientierung; der Wert des einzelnen Grundstücks kann davon abweichen. Ecklage, Bebauungsplan, Zuschnitt oder eingetragene Rechte verschieben den Wert nach oben oder unten.
Genau diese Einordnung übernimmt die persönliche Einschätzung vor Ort: Sie übersetzt den amtlichen Richtwert in den realistischen Wert Ihres Grundstücks.
Häufige Fragen
Ist der Bodenrichtwert der Preis meines Grundstücks?
Er ist der amtliche Ausgangspunkt. Ihr Grundstück kann darüber oder darunter liegen — je nach Größe, Zuschnitt, Bebaubarkeit und Lage innerhalb der Zone. Die Ersteinschätzung des Partners ordnet das konkret ein.
Wie aktuell sind Bodenrichtwerte?
Die Gutachterausschüsse ermitteln sie mindestens zum Ende jedes zweiten Kalenderjahres, viele Länder jährlich zum Stichtag 1. Januar. Zwischen zwei Stichtagen kann sich der Markt weiterbewegen — auch das spricht für eine aktuelle Einschätzung vor Ort.
Was kostet die Auskunft?
Der Blick auf die Karte ist über BORIS-D und die Geoportale der Länder in der Regel kostenlos. Schriftliche, amtliche Auskünfte des Gutachterausschusses können gebührenpflichtig sein.
Redaktion hausbewertung.de
Die Redaktion von hausbewertung.de erklärt Wertermittlung, Verkauf und besondere Situationen rund um die eigene Immobilie verständlich. Grundlage sind Gesetze, amtliche Quellen und die Praxis der geprüften Bewertungspartner.
KI-Transparenz: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt. Vor der Veröffentlichung hat die Redaktion die Aussagen anhand der genannten Quellen geprüft, den Text bearbeitet und freigegeben. Die redaktionelle Verantwortung für die Veröffentlichung trägt Sahler Digital Investments.
Wichtiger Hinweis
Dieser Beitrag ist eine allgemeine, unverbindliche Information und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Bewertungsberatung im Einzelfall. Gesetze, amtliche Werte und Marktdaten ändern sich; maßgeblich ist immer der jeweils geltende Rechtsstand und Ihr konkreter Fall. Für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben wird keine Gewähr übernommen. Prüfen Sie Ihre Situation vor jeder Entscheidung mit Steuerberater, Rechtsanwalt oder einem Sachverständigen.
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